Explizit für Frankfurt gibt es folgende Möglichkeiten:
Frankfurt [60385]: Panorama Bad BornheimJeden dritten Freitag im Monat FKK im ganzen Bad von 22:00Uhr bis 03:00Uhr (Nur für die Nachtsaunagäste)
Frankfurt am Main [60323]: GrüneburgparkMitten in Frankfurt, im Grüneburgpark, wird FKK geduldet, und zwar rund um das sogenannte Homowäldchen. Aber keine Angst, es ist da noch nie irgendwie belästigt worden. Ich finde, durchaus mal eine Alternative statt weit zu fahren. Es soll dort auch sehr sauber sein.
In dem hinteren Teil des Parks hat sich FKK am “Homowäldchen” eingebürgert. Es herrscht zwar ein deutlicher Männerüberschuss, aber man wird von keinem belästigt. Im letzten Sommer konnte ich erfreulicherweise feststellen, dass sich zunehmend Frauen ganz ungezwungen sonnen. (teilweise oben ohne, aber auch FKK). Sehr gepflegte Liegewiese.
Frankfurt am Main [60439]: TitusthermenDie Titusthermen befinden sich im Frankfurter Nordwestzentrum und bestehen aus FKK-(Sauna) und Textil-Teil (Schwimmbad). Im Sauna-Ticket von 1,50 Euro je halber Stunde ist das Ticket für das Schwimmbad enthalten. Die Saunaanlage ist verteilt über 3 Etagen. Die unterste Etage, die montags und mittwochs als Damensauna benutzt wird, ist architektonisch nett in ockerähnlichen Farben von gelb bis braun gehalten und bietet neben 60 und 80°-Sauna Dampfbad, Freiluftanlage und Ruheraum. Ebenfalls in der untersten Etage ist das Restaurant. Die beiden oberen Etagen sind relativ schlicht, aber sehr sauber und geräumig gehalten, ihre Attraktion ist sicher das Freiluftdach. Auf beiden Etagen befinden sich verschiedene Saunen verschiedener Temperaturen von 80-100°C, eine Eukalyptussauna sowie ein Whirlpool, ein Dampfbad, Kaltwasserbecken (sehr groß) und Solarien (gegen Aufpreis). Öffnungszeiten der Sauna sind wochentags 11-22 , samstags 9-22 und sonntags 9-20 Uhr. Das Nordwestzentrum ist ausgezeichnet mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, ein Saunabesuch kann auch mit einem Einkaufsbummel verbunden werden. [01/2003]
Frankfurt am Main [60431]: NiddaparkDer Niddapark, ehemals BUGA-Gelände, ist ein weitläufiges, mittlerweile wieder wild eingewachsenes Gelände entlang der Nidda. Durch zahlreiche Raine und lichte Wäldchen bieten sich immer wieder Gelegenheiten zum Sonnen, allerdings am Wochenende sehr voll, da es sich um ein Naherholungsgebiet handelt. Gut zu erreichen mit U-Bahn und Bus, am schönsten ist es dort mit dem Fahrrad.
Frankfurt am Main [63263]: FKK-Sport- und Freizeitgelände http://www.orplid-frankfurt.de/
Orplid Frankfurt e.V. ist ein Familiensportverein, dem die sportliche Breitenbewegung. Mitglieder sind vorwiegend Familien und Vereinsziel ist, jedem eine für ihn passende Sport- und Spielart anzubieten. Das über 120.000 qm große Vereinsgelände liegt bei Neu-Isenburg und südlich von Offenbach an der B 46. Das Gelände bietet neben vielfältigen Sportanlagen auch Stellplätze für Wohnwagen, Zeltplätze, ein Vereinshaus, Umkleideraum mit Schränken, mehrere Liegewiesen und ein gut ausgestattetes Spielzentrum mit Geräten und Planschbecken für Kinder sowie eine bewirtschaftete Kantine und mehrere Sanitäranlagen. Das Gelände steht nur Vereinsmitgliedern und Mitgliedern des DFK zur Verfügung.
Darmstadt: Orplid http://www.orplid-darmstadt.de/
8,5 Hektar großes FKK-Gelände bei Darmstadt-Arheilgen mit Stellplätzen für Wohnwagen und Zelte, WCs, Duschen, 25-Meter-Becken (heizbar) mit Nichtschwimmerteil, Planschbecken, großer Liegewiese, vielen Sportmöglichkeiten, Kinderspielplatz, Vereinsgaststätte (ganzjährig bewirtschaftet), Gymnastik- und Tanzsaal, Sauna.
Darmstadt: Grube Prinz von HessenFreizeitgelände zwischen Darmstadt und Dieburg. Kleiner See, eine Hälfte textil, eine Hälfte hauptsächlich textillos. Kleine Liegefläche, man liegt sehr eng beieinander. Publikum gemischt, viele Stammgäste.
Kelsterbach [65451]: MönchwaldseeDer sogenannte Mönchwaldsee liegt zwischen Raunheim und Kelsterbach.
Anfahrt: Um zum Mönchwaldsee zu gelangen fährt man am besten mit dem Auto. Ich gebe mal eine Fahrtroute vom Frankfurter Flughafen, da dieser Ort schnell zu finden ist. Von hier aus fährt man auf den Airportring Richtung Kelsterbach, was gleich überall ausgeschildert ist. Man nimmt die vierte Ausfahrt rechts, welche Strasse nach Raunheim und auch Kelsterbach ausgeschildert ist. Nachdem man hier gleich über eine kleine Brücke gefahren ist, kommt man in einen Wald, wo man auf den dritten Parkplatz links reinfahren sollte. Dieser ist in der Tat nicht sehr groß, da die Stadt ihn leider ein wenig verkleinert hat. Er war mitte letzten Jahres noch etwa doppelt so groß. Nun falls man hier keinen freien Platz findet, kann man auch noch geradeaus runter auf den Parkplatz zum Main fahren. Ist man auf dem Parkplatz angelangt, läuft man etwa 800 Meter, bis zu einem kleinen umzäunten Gebiet, wo sich auch gleich ein Eingang befindet. Von hier aus kann man um den gesamten See laufen!
Zum See: In dem See war es eine sehr lange Zeit erlaubt gewesen, zu tauchen, doch aufgrund mehrerer Tauch und Badeunfälle ist dies dort nicht mehr möglich. Es ist dort mittlerweile kein Zelten, Segeln, Tauchen, Bootfahren, Offenes Feuer oder Angeln erlaubt. Doch dies ist für die meisten kein Hindernis. Hier wird trotzdem fröhlich in warmen Sommertagen gebadet und getaucht. Auch nachts.
Der See ist wie schon gesagt umzäunt, wobei es mehrere offene Stellen gibt, wo man offiziell an den See ran kommt. Es gibt allerdigs auch gewisse Löcher in den Zäunen, wo die Leute durchgehen, um jede Stelle des Sees ausnutzen zu können. Des weitern ist hinter dem Zaun immer ein Abgrund, wo es zum See geht. Der See ist etwas tiefer gelegener, als der Weg im Wald. Daher werden diese Stellen sehr gerne von Pärchen benutzt.
Der See ist eigentlich sehr schön sauber, die ersten 5 – 8 Meter kann man noch ins Wasser schauen, an manchen Stellen leider weniger. Hier sollte man beim baden gehen noch aufpassen, vor Algen. Man kann sich hier sehr gut sonnen an gewissen Stellen und man hat besonders gut seine Ruhe. Von der nahegelegenen Schnellstrasse und dem Flughafen bekommt man eigentlich nichts mit.
Leider gibt es auf dem offenen Weg immer wieder Leute, die zum See kommen um zu spannen.
An gewissen Stellen kann man sich sehr gut sonnen, auch nackt. FKK macht hier keinen was aus, zieht aber leider Spanner an, daher sollte man sich beim sonnen an einen steilen Abhang umschauen, weil da immer schöne Plätze sind. Hier kommen die Spanner nicht immer so schnell hin.
Trebur [65463]: RheinuferDie Bademöglichkeit befindet sich am Rhein in der Nähe des Naturistenbundgeländes bei Trebur (Kreis Groß-Gerau, Hessen).
Anfahrt: über Trebur. Nach Trebur rein, immer geradeaus die Hauptstraße lang, an der abknickenden Vorfahrt (Eiscafé) abbiegen. Diese Straße fährt man immer entlang, über den Hochwasserdamm drüber, dann an einem “normalen” Campingplatz vorbei und am Campingplatz des Anglervereins vorbei. Ab hier führen auf einer Strecke von mehreren 100 Metern mehr oder weniger große Trampelpfade oder Wege zum Rheinufer.
Trebur [65468]: Familiensportzentrum “Ponderosa” http://www.naturistenbund.de/Das FKK-Gelände “Ponderosa” liegt auf der Rheininsel Langenau bei Trebur und ist im Besitz des Naturistenbund Rhein-Main e.V. –
Im Zentrum stehen die alten, aber renovierten Gebäude eines Bauerngehöftes, mit Sauna, Kinder- und Jugendräumen, Vereinshaus und anderen Einrichtungen, daneben ein großer beheizbarer Swimming-Pool, sogar für Schwimmwettkämpfe geeignet. Es findet sich reichlich Platz für die Ausübung diverser Sportarten und Vergnügungen: Volleyballplatz, Basketballplatz, Tennisplatz, Tischtennis, mehrere Spielplätze für die Kinder usw. Und Rasen/Wiese ist auch noch reichlich vorhanden. Rund herum am Rand des Geländes sind die Plätze für Zelte und Wohnwagen angeordnet, wobei es auch einige Gästeplätze gibt. Menschen jeden Alters sind vertreten, auch sehr viele Kinder, da es ja ein Verein auch vorwiegend für Familien ist. Das Gelände macht einen sehr gepflegten Eindruck, ohne nennenswert von seiner Natürlichkeit einzubüsen. Tagesbesucher und Camping-Gäste sind jederzeit willkommen, Reservierungen sind/waren zu dieser Zeit nicht erforderlich.
Nachtrag: die letzten ca. 1,5 km kann man jetzt nicht mehr mit dem Auto fahren, sondern muss zu Fuß gehen oder das Fahrrad benutzen. Es gibt seit letztem Jahr eine Schranke. Das hat auch einen Vorteil: die Gegend ist seitdem viel ruhiger und vor allem sauberer.
Anbei außerdem ein Google-Earth-Bildchen, das die beiden Standorte zeigt. Am rechten Rheinufer erkennt man die Strände, etwas weiter rechts liegt das Ponderosa-Gelände.
