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Offline Marney

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #60 on: February 13, 2017, 02:28:03 pm »
 :laughing ja bitte lass uns zumindest auf sonnige 23 Grad warten  :like
May the Force be with you, always !!!

Offline Ge11393

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #61 on: July 02, 2017, 02:53:23 pm »
Ich glaube dass die heutige Jugen ( 14-20) von der Gesellschaft viel zu viel Scham zu diesem Thema aufgezwungen bekommt..... Auch wird es oft sofort mit irgendetwas sexuellem in Verbindung gebracht.... das finde ich sehr schade und dagegen sollte man auch etwas unternehmen .... nur was

Offline Andy (BjN)

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #62 on: July 15, 2017, 05:56:57 pm »
Ich denke nicht, dass der FKK der Nachwuchs ausgeht. Viele Jugendliche und junge Erwachsene würden sicher naturistische Angebote annehmen, wenn diese an ihre Wünsche angepasst sind.

Überalterte FKK-Vereine und überteuerte kommerzielle Thermen sind nun mal nicht so ansprechend für Jugendliche. Angebote müssten der Zeit und der Altersstruktur potenzieller Teilnehmer passend zugeschnitten werden.

In den nächsten Jahren wird es aufgrund der Geburtenrate in Deutschland massive Probleme wegen zu wenig Lehrer und Schulen geben, somit sollte genügend "Material" vorhanden sein, um Jugendarbeit im naturistischen Bereich auszurichten!

Offline Pitti

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #63 on: January 06, 2018, 08:18:24 pm »
http://www.dfk.org/fkk/index.php/2-uncategorised/87-fkk-ist-nach-wie-vor-in

Sehr schöner Bericht, der meiner Meinung nach zeigt, dass der FKK an sich nicht ausstirbt.
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Susan G. Komen

Offline Verena

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #64 on: March 12, 2018, 07:45:56 pm »
Es ist glaub ich mehr eine Frage von "Gruppenzwang". Wenn die meisten FKK blöd finden, machen es einzelne auch eher selten.
Wir haben aber auch schon einige Freundinnen von uns mitgenommen oder es halt gemacht wenn sie bei uns zu Besuch waren.
Probleme damit hatten eigentlich die wenigsten.

Offline mynick81

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #65 on: March 27, 2018, 08:57:07 am »
Wir haben aber auch schon einige Freundinnen von uns mitgenommen oder es halt gemacht wenn sie bei uns zu Besuch waren.
Probleme damit hatten eigentlich die wenigsten.
Ist von denen dann auch jemand "hängen" geblieben, so dass sie von sich aus auch FKK machen?

Offline th.k

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #66 on: April 02, 2018, 06:23:11 pm »
Dazu eine Geschichte, wie sie die meisten hier wahrscheinlich kennen:
letzte Woche Sonntag bin ich, der 16 °C wegen, nach Helmsgrün (Pöhl) an den FKK-Strand gefahren.
Das erste, was mir auffiel, waren die vielen, nicht billigen Autos und die sicherlich nicht unbedingt armen Menschen die ihnen entstiegen. Bekleidet wohlgemerkt. Lediglich eine Gruppe von etwa 5 älteren Personen lag unbekleidet am Strand. Auf dem längeren Weg in den hinteren Teil des Strandes, wo die Sonne mehr hinschien, sah ich immer wieder bekleidete Spaziergänger, aber keine Nackten.
In einem etwas versteckten Bereich, in dem es besonders sonnig war, ließ ich mich nieder und genoß, natürlich textilfrei, die Sonne und das noch frische Talsperrenwasser.
Nach einer Weile gesellte sich ein älterer Herr zu mir und wollte wissen, ob er sich dazulegen könne. Natürlich hatte ich nichts dagegen, wunderte mich aber über seine immer spezifischer werdenden Fragen. Auf meine Gegenfrage hin erklärte er mir, dass dieser Strandabschnitt von Bisexuellen zu expliziten Treffen regelmäßig frequentiert werde. Ich lehnte höflich ab und suchte mir einen anderen Badeabschnitt. Auf dem späteren Rückweg, den ich komplett unbekleidet beschritt, hörte ich auch Kommentare der bekleideten Spaziergänger, die wohl auch auf mich abzielten. Eine Familie (Eltern und jugendliche Tochter) fiel mir auf, weil sie immer direkt am See gingen und immer versuchten, den Abstand konstant groß zu halten. Nun ist es mir relativ egal, dass sich an einem FKK-Strand auch Bekleidete herumtreiben (leben und leben lassen), aber ich denke, dass jeder, der einen ausgeschilderten FKK-Strand (größter in Sachsen) besucht, davon ausgehen sollte, auch unbekleidete Personen zu sehen. Also auch solche, die, wie ich, jetzt nicht unbedingt super-attraktiv aussehen. Deswegen sollte man nicht unbedingt ungeeignete Kommentare etc. machen.

Wenn ich mich jetzt daran erinnere, wie ich mich als FKK-Anfänger gefühlt habe, hätte eine solche Atmosphäre, erzeugt durch die Kommentare und das Auftreten der Bekleideten, als auch das Ansprechen durch eine Person wie diese, die ich traf (ich möchte damit ganz sicher niemand beleidigen, verurteilen oder ähnliches), durchaus von einer weiteren Teilhabe an der FKK abhalten können.

Da gerade junge, heranwachsende Menschen beeinflussbar sind, sowohl negativ als auch positiv, sollte daran gearbeitet werden, die gesamte Aura des FKK, wie vielfach in diesem Forum festgestellt, verbessert werden, damit diese Menschen mehr positive Eindrücke vermittelt bekommen.
Dann können wir auch zögerliche Menschen oder solche, die nicht mit an die öffentlichen FKK-Gelände gehen wollen, davon überzeugen, dass FKK es wert ist, auch in der Gesellschaft ausgelebt zu werden.
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Offline Pitti

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #67 on: April 07, 2018, 09:03:25 am »
Stirbt FKK aus?

Nackte Menschen sind überall: in Lieblingsserien, Werbung, bei Google-Suchen. Ausgerechnet an Badestränden sehen sie einige auf dem Rückzug. Ein Forscher erkennt einen Zusammenhang.

Else Buschheuer hat ein Herz für FKK. Und für Gregor Gysi. Zumindest startet die Schriftstellerin und Journalistin auf Twitter den Versuch, per Hashtag #nacktfuergysi einen Trend auf dem Kurznachrichtendienst zu starten. Sie selbst geht voran - und postet ein Foto vom Strand, sie selbst hüllenlos am Horizont. Doch kaum ein Nutzer folgt ihrem Beispiel. Damit scheint Twitter einen Beleg für das zu liefern, was der Linken-Politiker Gysi medienwirksam beklagt: Die Freikörperkultur, das Nacktbaden, ist auf dem Rückzug.

Der 69-Jährige bedauert das im „Playboy“, Fachblatt für vornehmlich weibliche Nacktheit. In der „Bild“-Zeitung, die Gysi zum „Nacktivisten“ erklärt, legt er nach. Die Zeit sei reif, FKK wieder auszudehnen: „Da kann der Westen was vom Osten lernen.“ Stirbt FKK ausgerechnet in den Zeiten aus, in denen sogar langjährige Tabus wie Strümpfe in Adiletten zu Fashion-Trends erklärt werden?

„FKK ist sicherlich nicht totzukriegen, das ist die gute Nachricht“, sagt Konrad Weller, Professor für Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg. Allerdings gebe es einen Wandel. Er selbst habe in mehreren Studien festgestellt, dass der öffentliche wie auch der familiär-private Umgang mit dem Nacktsein im Osten Deutschlands seit der Wiedervereinigung verhaltener geworden sei. „In den letzten Jahren der DDR hatten 90 Prozent der Jugendlichen FKK-Erfahrungen. Im Jahr 2013 war es nur noch die Hälfte“, sagt Weller. Auch die Vorbehalte seien größer geworden. Eine neue Prüderie sieht er nicht.

Vielmehr sorge die dauerpräsente mediale Nacktheit dafür, dass die leibhaftige Variante wieder beschämender aufgenommen werde, sagt Weller. Blanke Haut verliere ihre Unschuld. Der Blick sei ein anderer als in der entspannten und breit gelebten FKK-Kultur der DDR, die heute viele Heranwachsende nicht mehr erlebten. „Die Vorstellung, Nacktheit zu sehen, ohne erregt zu sein, fehlt“, so der Forscher.

FKK sei zunächst einmal eine Frage der Definition, sagt der Präsident des Deutschen Verbands für Freikörperkultur (DFK), Herbert Steffan. „Wenn es um die geht, die bei Gelegenheit mal nackt in den Badesee springen, dann reden wir von Millionen.“ Und dann gebe es den harten Kern, der Sommer wie Winter die Freikörperkultur pflege. In den 135 Vereinen in Deutschland seien knapp 35 000 Fans organisiert. Sie frönten nackt ihren Hobbys - von Volleyball, über Tischtennis, Saunagängen oder eben Schwimmen - oft auf eigenem Gelände oder Campingplätzen. Und die meisten Vereine gebe es im Westen Deutschlands. FKK, gar keine klassische Ost-Tradition?

Doch, sagt DFK-Präsident Steffan. Die ersten Vereine für Freikörperkultur seien um 1900 entstanden, in der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie aufgelöst. Im geteilten Deutschland sei FKK im Osten einfach wirklich frei und überall gelebt worden. Im Westen wurde sie laut Steffan auf die Vereinsgelände der FKK-Anhänger verbannt. „Bis heute fassen wir im Osten kaum Fuß, weil die Menschen sagen: Warum soll ich eintreten? FKK kann ich überall machen.“

Zum Beispiel im Heidebad am Rande von Halle. Badbetreiber Matthias Nobel nennt die Nacktbader seine treusten Gäste. „Auf die kann man zählen, die kommen auch, wenn es ein bisschen regnet.“ Ein Drittel seiner Badegäste seien textilfrei unterwegs. Die Vorsitzende des Vereins für Körperkultur in Berlin-Südwest, Karin Siebert, konstatiert dagegen abnehmendes Interesse - und größere Vorsicht. „Früher kamen die Menschen nackt auf die Wiese, heute kommen sie angezogen - und ziehen sich dann zögerlich aus.“

Sexualwissenschaft Weller sieht dafür berechtigte Gründe. Es gebe einen sensibleren Umgang mit Nacktheit, auch wegen des seit einigen Jahren allgegenwärtigen Filmens und Fotografierens.

Und wie sieht es dort aus, wo die FKK-Kultur in der DDR ihr Zentrum hatte, an der Ostsee? Dort gibt es nach wie vor viele FKK-Strände, sagt Katrin Hackbarth vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Allein elf von ihnen auf Usedom, sieben auf Rügen. „Es kommt hinzu, dass sich die Gäste auch nicht immer nach den Schildern richten.“ An vielen Stränden gebe es ein friedliches Miteinander zwischen Angezogenen und Nackten.

Das sei durchaus erlaubt, betont DFK-Präsident Steffan. „Solange sich keiner daran stört, kann man auch an nicht extra ausgeschilderten Stränden und Seen nackt baden gehen.“ Sieht Gysi die ostdeutsche FKK-Leidenschaft also übertriebenerweise als bedroht an? Sexualwissenschaftler Weller sieht darin eher ein weiteres Kapitel in einer ewigen Diskussion. „Es ist ein Running Gag des deutsch-deutschen Zusammenwachsens, dass wir auch 27 Jahre nach der Wende noch Eigenheiten propagieren - und da gehört FKK dazu.“

Auf Twitter entpuppte sich dann auch Gysi als zurückhaltender Kämpfer für das Baden ohne alles. Else Buschheuer hatte den Linken-Politiker aufgefordert, sich an #nacktfuergysi zu beteiligen. Statt eines Fotos postete die Schriftstellerin einige Stunden später einen Screenshot einer an sie privat gesendeten Antwort: „Liebe Else, auf dem Bild bist du ja kaum zu erkennen. Das ist ja Schummel. Ich mache es erst, wenn es auch Angela Merkel macht. Liebe Grüße Gregor.“ (dpa)

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/stirbt-fkk-aus-3747759.html
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Offline AndyB

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Re: FKK geht der Nachwuchs aus
« Reply #68 on: April 08, 2018, 05:07:26 pm »
FKK‘ler sind nicht die Masse, sondern es handelt sich um eine kleine Gruppe die FKK betreiben.

Wenn jedoch versucht wird die Masse anzusprechen, hat man das Problem das dazu die Regeln geändert werden müssen und sich somit mehr textiler unter die Menge mischen. Dann werden die FKK‘ler zurückgedrängt und am Ende gehen diese wegen des unwohlfühlens unter die textiler.

Wenn man FKK fördern möchte, muss man konsequent sein. Wenn alle nackt sein müssen, dann kann man sich auch wohlfühlen und wird sicherlich den ein oder anderen Jugendlichen gewinnen können. Aber die Masse wird es nicht sein.

Mir ist es lieber eine Handvoll richtige FKK‘ler zu gewinnen, als eine große Masse die viele Diskussionen zum Thema Textilien mit sich bringt,

Eine kleine feine FKK Gemeinschaft die konsequent nackt ist, würde das richtige Umfeld bieten.

Also FKK wird nicht ganz aussterben, aber wir haben es in der Hand an vielen Stellen durch konsequentes handeln die FKK zu stabilisieren.